Funktionsweise von Kreditkartengeneratoren

Funktionsweise von Kreditkartengeneratoren

 

Kreditkartengeneratoren sind keine Maschinen im eigentlichen Sinne. Es handelt sich lediglich um Softwareprogramme, die anhand der Nummerngenerierungsregeln verschiedener Kreditkartenunternehmen numerisch gültige Kreditkartennummern erstellen. Ihr Haupteinsatzgebiet ist der Kreditkartenbetrug, aber es gibt auch einige legitime Verwendungszwecke, z. B. das Testen von E-Commerce-Websites, um sicherzustellen, dass die Nummern korrekt verarbeitet werden.

 

Wie sie funktionieren

 

Trotz ihrer häufigen Verwendung sind Kreditkartengeneratoren nicht per se schlecht. Sie werden sogar von den Kreditkartenunternehmen selbst eingesetzt, um Nummern für ihre Karten zu generieren. Die Software weist den Computer an, eine Zahlenfolge mit einer bestimmten Länge zu erstellen und bestimmte Regeln darauf anzuwenden. Zahlenfolgen, die nicht den Regeln entsprechen, werden aussortiert, und der Rest der Zahlen wird als Feedback angezeigt.

 

Woher sie die Zahlen bekommen

 

Sie müssen nicht in ein Geschäft gehen, um eine Software für den Kreditkartengenerator zu kaufen. Die meisten Leute kaufen die Software einfach online zum Herunterladen, entweder über den Schwarzmarkt oder über legale Kanäle. Einige Unternehmen, die das Programm herstellen, sind Mobile Fish und DisCard.

Die Software selbst ist nicht illegal. Illegal ist sie nur, wenn Sie sie zur Generierung von legitimen Nummern verwenden und diese dann für betrügerische Zwecke einsetzen. Sie können auch Ihr eigenes Programm erstellen, wenn Sie sich mit der Programmierung auskennen.

 

Wie der Betrug abläuft

 

Die Kriminellen verwenden die Nummern, die der Kreditkartengenerator erzeugt, um gefälschte Karten zu erstellen und einen Ort zu finden, der Kreditkarten akzeptiert, aber die Nummern nicht sofort überprüfen kann, wie z. B. eine Messe, um Einkäufe zu tätigen.

Meistens tätigen sie ihre Einkäufe online, indem sie eine Nummer nach der anderen eingeben, bis eine von ihnen akzeptiert wird. In der Regel testet der Kriminelle die Nummern des Kreditkartengenerators, indem er kleine Beträge, manchmal nur ein paar Cent, abhebt. Um nicht aufgespürt zu werden, gibt er oder sie eine falsche Lieferadresse an. Sobald der Dieb eine gültige Nummer gefunden hat, kann er mit seinen Einkäufen loslegen, bis der echte Karteninhaber den Betrug entdeckt.

 

Schutz der Verbraucher vor Betrug

 

Als Verbraucher können Sie sich davor schützen, Opfer eines Kreditkartenbetrugs zu werden, indem Sie Ihre Kreditkartenabrechnungen überprüfen. Auf diese Weise können Sie Abbuchungen, die mit einer Karte getätigt wurden, die Ihnen gehört und die Sie vielleicht sogar vergessen haben, schnell aufdecken. Überprüfen Sie außerdem mindestens einmal im Quartal Ihre Kreditauskunft und achten Sie auf verdächtige Aktivitäten.

 

Schutz vor Betrug durch Händler

 

Als Händler schützen Sie sich am besten vor kriminellen Kreditkartengeneratoren, indem Sie bei jeder Kreditkartentransaktion zusätzliche Überprüfungsdaten angeben. Kartengenerator-Nummern sind ein bisschen wie im Lotto: Die Chancen auf eine exakte Übereinstimmung sinken mit jeder zusätzlichen Nummer, nach der Sie fragen, drastisch. Unabhängig davon, ob Sie die Transaktionen persönlich abwickeln oder eine Einkaufswagensoftware mit der gesamten Abwicklung beauftragen, sollten Sie die folgenden Informationen abfragen bzw. das System dazu veranlassen, die Abfrage zu automatisieren:

Rechnungsadresse und Lieferadresse
das Ablaufdatum der Kreditkarte
den Sicherheitscode der Kreditkarte
Sie können Betrug auch bekämpfen, indem Sie jede Art von verdächtiger Kaufaktivität melden, z. B. wiederholte erfolglose Versuche, kleine Einkäufe zu belasten.

 

Betrügerische Nutzung melden

 

Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand einen Kreditkartengenerator für betrügerische Zwecke verwendet, melden Sie dieses Verhalten der Federal Trade Commission. Sie könnten damit jemandem – oder vielleicht vielen Leuten – viel Zeit und Geld ersparen.

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